Prag… drei Tage lang reihte sich ein Höhepunkt des Kunst- und Kulturgenusses an den Anderen.

Volkshochschüler und Kunst-Kultur-Interessierte auf dreitägiger Bildungsreise in die „Goldene Stadt“
Auf vielfachen Wunsch aus den Reihen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kurse für Malerei und Ölmalerei an den Volkshochschulen Saalfeld-Rudolstadt und Sonneberg, organisierte die Künstlerin und Dozentin, Sylvana von Ende, 2019 eine Bildungsreise nach Prag. Die Stadt der hundert Türme, zahlreichen Kirchen, Fensterstürze und der
architektonischen Vielfalt, gibt auf engstem Raum einen unvergleichlichen Einblick in die Baukunst verschiedener Epochen. Unser Stadtführer, ein wandelndes Lexikon, vermochte bei allen das Verständnis für das regionale und europäische kulturelle Erbe zu erweitern und brachte gleichzeitig die Einzigartigkeiten der Kulturgeschichte der tschechischen Hauptstadt an der Moldau nahe. Hier wurde 1348 die 1. Universität in Mitteleuropa gegründet. Das Konservatorium und die Technische Universität gehören zu den ältesten ihrer Art in Europa. Unter Karl IV. stieg Prag zum politisch-kulturellen Zentrum Europas auf. Die Prager Altstadt – das historische Zentrum Prags – ist eine der, von der UNESCO anerkannten 14 Welterbestätten Tschechiens. Enge Gassen und die zahlreichen, aufwendig restaurierten Gebäude, deren Baustile von Romanik, Barock, Gotik und Jugendstil geprägt sind, während auf der Kleinseite der Hradschin Stadt Palais aus der Renaissance und dem Barock dominieren, brachten das hohe künstlerische Erbe nahe. Ein Kunstgenuss der besonderen Art bot der Besuch der Prager Burg mit Führung in der Gemäldegalerie und durch den Veitsdom. Der überaus reich ausgestattete, nach dem Vorbild französischer Königskathedralen errichtete Veitsdom, ist das größte Kirchengebäude Tschechiens. Prächtige Kirchenfenster und das silberne Hochgrab desheiligen Johannes von Nepomuk zeigen die hohe Handwerkskunst, vergangener Epochen. Ob Wenzelskapelle mit ihrem vergoldetem Stuck oder das „Goldene Gässchen“, die Karlsbrücke mit ihrem Brückenheiligen Nepomuk, oder die moderne Kunst am Kampa Museum und der John-Lennon-Mauer und das Tanzende Haus, drei Tage lang reihte sich ein Höhepunkt des Kunst- und Kulturgenusses an den Anderen.lebendigen Pflege der Kultur gehören natürlich auch das typisch böhmische Essen
und die regionalen Bierspezialitäten. So endete die dreitägige Kunst- und Kulturreise mit einem herrlichen Weitblick über die Stadt und einem zünftigem Schwarzbier.

Sylvana von Ende
Schmiedefeld, 2019-09-23

 

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